Bahnübergangsanlage mit kaputter Schranke

Risiko weiterer Defekte bleibt vorerst

Gleich zweimal kam es im August zu Störungen bei der alten Bahnübergangslage an Eschborns stark frequentiertem Weg über die Gleise in der Schwalbacher Straße. Die Stadtpolizei sicherte die Gefahrenstelle ab, bis ein Techniker das Problem beheben konnte.

Was in den frühen Morgenstunden am 16. August passierte und neun Tage später am belebten Montagnachmittag, ist aus dem letzten Jahr mehrfach bekannt (→ Mehrere Schäden an der Schrankenanlage repariert): Ein technisches Problem sorgt dafür, dass sich nicht alle Schranken absenken. Die S‑Bahnfahrer halten dann den Zug kurz vor dem Übergang an und geben ein akustisches Signal, anschließend fahren sie langsam weiter.

Jeder kennt das Bild, wenn Kinder und Jugendliche auf ihrem Schulweg einen dicken Kopfhörer tragen und beim Laufen mit den Augen auf das Smartphone fixiert sind. Davon abgesehen, dass dieses Verhalten nicht auf eine Personengruppe beschränkt ist.

Eine Sprecherin teilte auf Nachfrage jetzt mit: “Die Deutsche Bahn (DB) hat die Störungen an der Bahnübergangsanlage in Eschborn von ihren Technikern beheben lassen. Seit dem 25. August sind deswegen keine Störungen mehr aufgetreten. Die Ursache war ein technischer Defekt.”

Mittelfristig sei geplant die Bahnübergangsanlage zu erneuern. Ein konkreter Termin stehe allerdings noch nicht fest.

Im Einsatzfall ist originär die Bundespolizei für Bahnanlagen zuständig, aber in Amtshilfe außerhalb Frankfurts greift oft die Landespolizei vor Ort ein, wenn es zeitkritisch ist. Am 25. August klingelte bei der Eschborner Stadtpolizei das Telefon, weil alle anderen Kräfte gebunden waren. Eine Streife begab sich umgehend zum Übergang am Bahnhof Mitte, um sicherzustellen, dass kein Unglück passiert.

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