Überregionale Straßen und Bahnhöfe im Main-Taunus-Kreis standen am Freitag sieben Stunden lang im Fokus. In Schwalbach, Bad Soden und Eppstein führte die Polizei Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität durch. Das kam auch unerwartet für mehrere Verkehrssünder.
Bei der Aktion im Rahmen der Initiative “Bekämpfung der Einbruchskriminalität” ging zwar dieses Mal kein Verdächtiger im Zusammenhang mit Einbrüchen ins Netz, aber dafür müssen sich jetzt mehrere Personen wegen Verkehrsdelikten und Ordnungswidrigkeiten verantworten.
Im Rahmen der gesamten Maßnahme von 15 bis 22 Uhr, die die Polizeidirektion Main-Taunus koordinierte, wurden bei einer Verkehrskontrolle auf der L3014 rund 30 Fahrzeuge und 60 Personen überprüft.
Meldungen über Einbrüche und Versuche in Häuser, Wohnungen, öffentliche Gebäude und Gewerbeobjekte sind auch außerhalb der dunklen Jahreszeit fast jeden Tag ein Thema im Main-Taunus-Kreis.
In Eschborn spitzte sich die Lage Anfang des Jahres bei Diskussionen von vielen Bürgern in den Sozialen Medien emotional zu. Der Bürgermeister sah sich gezwungen kurzfristig mit der Landes- und Stadtpolizei öffentlichkeitswirksame Fuß- und Sonderstreifen im Stadtgebiet zu organisieren.
Abgesehen von wenigen lokalen Einbrechern sind gerade die schnellen Verkehrsverbindungen im Vordertaunus eine günstige Ausgangssituation für mobile Täter und organisierte Gruppen.