Strom und Fernmeldekabel

Erdschluss führte zu Stromunterbrechung

Erneut sorgte ein defektes Kabel in Eschborn für dunkle Monitore und den Ausfall anderer Elektrogeräte.

“Ein Erdschluss entsteht, wenn eine Stromleitung unbeabsichtigt Kontakt zur Erde bekommt. Ursache können zum Beispiel beschädigte Kabel oder Feuchtigkeit sein”, erklärte eine Sprecherin des Stromnetzbetreibers Syna auf Nachfrage. Am späten Montagabend, gegen 21:30 Uhr, sorgte ein defektes Kabel für die kurzzeitige Unterbrechung der Stromversorgung in Teilen Eschborns für 1–2 Minuten.

Es wurde nicht nur dunkel in den Häusern und Wohnungen, auch das “Kanu des Manitu” musste seine Abenteuer im OpenAir-Sommerkino an der Heinrich-von-Kleist-Schule kurzzeitig unterbrechen.

Nicht zum ersten Mal in diesem Monat

Bereits vor knapp zwei Wochen, am Donnerstag, den 13.08., kam es dieses Mal morgens zwischen 06.23 Uhr und 07:10 Uhr zu einer Stromunterbrechung in mehreren Eschborner Straßen. Auch hier war nach Angaben der Syna ein defektes Kabel im Erdreich die Ursache. Durch Netzumschaltungen konnten nach rund 50 Minuten wieder alle Haushalte mit Strom versorgt werden.

Allerdings verursachte die Stromunterbrechung einen Ausfall der Brandmeldeanlage in der Heinrich-von-Kleist-Schule, so dass das Gebäude aus Sicherheitsgründen zunächst nicht betreten werden durfte.

In beiden Fällen seien die jeweiligen Ursachen behoben worden, allerdings äußerte sich die Syna nicht zu den konkreten Orten der Kabelschäden.

Ein Bürger schrieb auf Facebook, dass die gestrige Stromunterbrechung bereits die dritte innerhalb von 10 Tagen gewesen sei. Nachgehakt sagte die Unternehmenssprecherin: “Eine Häufung von Unterbrechungen können wir nicht beobachten.”

(Titelfoto: Ein Blick auf den Kabelsalat an der Kreuzung Unterortstraße/Kurt-Schumacher-Straße/Paulstraße. Ob es genau hier zu Problemen kam, ist nicht bekannt.)

Siehe auch: → Fehlender Impuls sorgt für dunkle Straßen